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Abraham
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Abrahamcite-ref-1[1] ist nach dem biblischen Buch Genesis (Gen 12â25 )cite-ref-2[2] zusammen mit seinem Sohn Isaak und seinem Enkel Jakob der erste der drei Erzväter des Volkes Israel. Er nimmt eine zentrale Stellung im Tanach oder Alten Testament ein, da laut dieser Ăberlieferung Ăźber Abrahams Enkel Jakob â dem Gott später auch den Namen Israel gibt â die ZwĂślf Stämme Israels und damit auch Jesus von Nazareth von ihm abstammen. Im Islam wiederum gelten Abraham und sein Sohn Ismael als Stammväter der Araber und damit als Vorfahren des Propheten Mohammed. Zudem wird Abraham von den Bahai als Vorfahr ihres Religionsstifters BahÄĘžullÄhs angesehen. Da sich sowohl Judentum, Christentum als auch Islam auf Abraham als ihren Stammvater beziehen, werden sie auch als die drei abrahamitischen Religionen bezeichnet.
Contents
⢠Gen 11â12
⢠Gen 13â14
⢠Gen 15
⢠Gen 16
⢠Gen 17
⢠Gen 18â19
⢠Gen 20
⢠Gen 21
⢠Gen 22
⢠Gen 23â25
⢠Josua 24
⢠Jesaja
⢠Ezechiel 33
⢠Micha 7
⢠Psalm 105
⢠Nehemia 9
⢠2. Chronik 20
⢠Im Christentum
⢠Im Islam
⢠Buch Abraham
⢠Filme
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Anmerkungen
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Abraham im Tanach
Stammfolge
0
Gen 10,1 ,
Gen 11,10â26
In der Tora (Weisung, Lehre) des Tanach (JĂźdische Bibel) wird im 1. Buch Mose (Buch Genesis, Gen 11,27 â25,10 ) die Geschichte Abrahams erzählt. Die Abrahamserzählung ist durchzogen von VerheiĂungen, an einer Stelle auch als Schwur bekräftigt (22,16). Die wichtigsten VerheiĂungen sind die folgenden:
1. Mehrung (12,2; 13,16: wie Staub; 15,5: wie Sterne; 16,10; 17,2.4) und Nachkommenschaft (15,4)
2. Segen (12,2) und Segensmittlerschaft (12,3)
3. groĂer Name (12,2)
4. Land (12,7; 13,15.17; 15,7.18), auch im Bild vom âAusliefern der BedrĂźckerâ (14,20) oder vom âTor der Feindeâ (22,17)
5. Gott als sein Schild und groĂer Lohn (15,1)
6. Bund (15,18; 17,2)
7. Mit-Sein Gottes/Bundesformel (17,7â8)
Abra(ha)m der Hebräer wird auĂerhalb von Genesis 12â50 44-mal erwähnt, meist formelhaft in Verbindung mit Isaak und Jakob.cite-ref-1-3-0[3] In den Neviâim (Propheten) gibt es elf Belege (Jos 24,2.3; 1.KĂśn 18,36; 2.KĂśn 13,23; Jes 29,22; 41,8; 51,2; 63,16; Jer 33,26; Ez 33,24; Mi 7,20). In den Ketuvim (Schriften) kommt er in Ps 47,10 und Ps 105, in Neh 9,7 sowie mehrfach in der Chronik vor.
Biografische Eckdaten
Zunächst ein Ăberblick mit biografischen Eckdaten Abrahams, wie sie die Texte enthalten: Die Zuordnung der ersten Altersangaben sind mit Schwierigkeiten verbunden, da die Texte nicht ganz eindeutig sind (man kann entweder von Variante A oder Variante B ausgehen). Keith N. GrĂźneberg stellt beide Varianten vor und entschlieĂt sich aufgrund der folgenden Argumente fĂźr Variante A:cite-ref-4[4]
⢠Wenn Terach erst mit 130 Jahren Abram gezeugt hätte, lässt sich schwerer erklären, warum Abraham selbst es kaum glauben kann, mit 100 Jahren noch ein Kind zu bekommen (Gen 17,17 ).
Andererseits bezeugt die Bibel (Apostelgeschichte 7,4 ), dass Abraham Haran erst nach dem Tod seines Vaters verlassen habe. Somit kann er frßhestens 75 Jahre vor dem Tod Terachs geboren sein. Daraus wßrde eine Bestätigung der Variante B erwachsen.
| Alter | Ereignisse | Stelle in Genesis |
|---|---|---|
| 0 | Variante A: der 70-jährige Terach zeugt Abram und seine Brßder Nahor und Haran | 11,26 |
| 0 | Variante B: Der 130-jährige Terach zeugt Abram (dieses Alter Terachs ergibt sich, wenn das Alter Abrams beim Auszug aus Haran vom Alter seines Vaters abgezogen wird, der ja gemäà der Apostelgeschichte gestorben war, als Abram auszog.) | 11,32 12,4 |
| 75 | Variante B: Abrams 205-jähriger Vater Terach stirbt, woraufhin Abraham wegen des gÜttlichen Befehls von Haran auszieht | 11,32 12,4 |
| 75 | Variante A: Abram zieht wegen des gÜttlichen Befehls aus Haran aus, noch bevor Terach stirbt (hier wird einer angenommenen Chronologie der Zeugung der drei SÜhne Terachs in 11,26 mehr vertraut als der Versfolge von 11,32 und 12,4, die dann nicht als chronologischen Ablauf aufgefasst wird). Terachs Alter lässt sich dann auf 145 berechnen. [ 5 ] Die Apostelgeschichte bleibt bei dieser Annahme jedoch unberßcksichtigt. | 11,32 12,4 |
| 135 | Variante A: Abrams 205-jähriger Vater Terach stirbt (das Alter Abrahams von 135 Jahren ergibt sich, wenn 11,26 und 11,32 kombiniert werden) | 11,32 |
| 85 | Sarai gibt Abram ihre Dienerin Hagar zur Frau | 16,3 |
| 86 | Ismael kommt als Sohn Hagars und Abrams zur Welt | 16,16 |
| 99 | Abram wird in Abraham und Sarai in Sara umbenannt und sie bekommen eine SohnesverheiĂung (17,16 ), wobei Abraham nicht glaubt, dass er mit 100 Jahren einen Sohn von einer 90-jährigen Frau bekommt (17,17 ). Gott wiederholt seine SohnesverheiĂung und weist Abraham an, den angekĂźndigten Sohn Isaak zu nennen (17,19 ). Mit 99 Jahren beschneidet Abraham seine Vorhaut und die Vorhäute aller Männer in seinem Haus.(17,24-27 ) | 17 |
| 100 | Isaak kommt als Sohn Saras und Abrahams zur Welt | 21,5 |
| 137 | Wenn Saras Tod im Alter von 127 Jahren nach der Bindung Isaaks ist, dann kann Isaak bei seiner Bindung hĂśchstens 37 Jahre alt gewesen sein. | 23,1 |
| | Abraham nimmt Ketura zur Frau. Sie bringt Simran, Jokschan, Medan, Midian, Jischbak und Schuach zur Welt. | 25,1f |
| | Abraham gibt Isaak all sein Hab und Gut. Den SĂśhnen seiner Nebenfrauen macht er Geschenke und schickt sie âweit weg von seinem Isaak nach Osten, ins Morgenlandâ. | 25,5f |
| 175 | Abraham stirbt in glĂźcklichem Alter, betagt und lebenssatt | 25,7f |
Geografische Stationen
Die Texte aus Gen 11â25 nennen folgende wichtige Stationen: Abraham kommt aus Ur in Chaldäa Ăźber das nĂśrdlich gelegene Haran (11,31) Richtung SĂźden nach Sichem (Gen 12,6), baut dort einen Altar, und zieht dann an einen Ort bei Bethel (Gen 12,8: Ăśstlich von Bethel und westlich von Ai). Nachdem er weiter ins SĂźdland gezogen ist (Gen 12,9), geht er wegen einer Hungersnot nach Ăgypten (Gen 12,10). Danach kehrt er wieder ins Negev-Gebiet (Gen 13,1) und nach Bethel (Gen 13,3) zurĂźck. In Anschluss an die LandverheiĂung baut Abraham in Mamre bei Hebron einen Altar (Gen 13,18). Die kriegerischen Auseinandersetzungen in Gen 14 fĂźhren Abraham an verschiedene Orte, unter anderem hoch in den Norden nach Dan (Gen 14,14), auf die nicht näher eingegangen wird. Es folgen einige Erzählungen ohne genauere Ortsangaben, bis in Gen 18,1 Adonai dem Abraham in Mamre erscheint. Von dort aus begleitet Abraham die Männer Richtung Sodom (Gen 18,16). Er kehrt nach der Diskussion wieder âan seinen Ortâ zurĂźck (Gen 18,33), wobei er am nächsten Morgen wieder an die Stelle geht, wo er mit Adonai gesprochen hat, um den Untergang von Sodom und Gomorra zu sehen (Gen 18,27f). In Gen 20,1 bricht Abraham wieder ins SĂźdland auf, wo er in Gerar als Fremder wohnt. Abimelech stellt es Abraham frei, sich irgendwo in seinem Gebiet niederzulassen (Gen 20,15). Abraham entscheidet sich fĂźr Beerscheba, was daran deutlich wird, dass Hagar nach ihrer Vertreibung dort umherirrt (Gen 21,14) und Abraham einen Tamariskenbaum zur Anbetung Gottes pflanzt, der in Beerscheba lokalisiert wird (Gen 21,33). AuĂerdem kehren Abraham und seine Diener nach der Bindung Isaaks am Berg Moria (dieser Berg wird in der Genesis nicht näher lokalisiert; 2Chr 3,1 identifiziert den Ort mit Jerusalem) dorthin zurĂźck (Gen 22,19). Dann stirbt Abrahams Frau Sara (oft auch Sarah geschrieben) in Hebron im Alter von 127 Jahren (Gen 23,1) und wird dort in der Nähe (Ăśstlich von Mamre/Hebron) in Machpela begraben (Gen 23,19). In derselben HĂśhle wird auch Abraham nach seinem Tod im Alter von 175 Jahren von Isaak und Ismael begraben (Gen 25,9).
Der geografische Aufbau gliedert also zusammenfassend den Erzählzyklus wie folgt in drei Teile:cite-ref-1-3-1[3]
1. Teil (Gen 11,27 â 19,38 + 21,1â7): Abraham und Lot ziehen von Ur-Kasdim nach Hebron (13,18; 18) und Sodom (13,12; 19). In diese Abraham-Lot-Erzählung sind die Kapitel 14â17 eingeschoben, die andere Themen und Interessen haben.
2. Teil (Gen 20,1 â 22,19): Abraham hält sich in Gerar und Beerscheba auf. Dubletten sind in Gen 12 und 26 zu finden. Die Geburt Isaaks unterbricht die beiden Episoden von Abraham in Gerar. Mit Moria (Gen 22) ist ähnlich wie schon mit Salem (Gen 14) eine Anspielung auf Jerusalem gegeben.
3. Teil (Gen 22,20 â 25,11): Die letzte Station der Erzeltern ist die RĂźckkehr nach Hebron. Hier wird von Tod und Begräbnis berichtet (23; 25,7â11), wodurch die Erzählungen von Abraham und Sara abgeschlossen werden. Durch die Liste der Nahoriden (22,20â24) und Gen 24 kommt mit Isaak schon die nächste Generation in den Blick.
Gen 11â12
Abrahams Vater Terach zieht aus der Stadt Ur in Chaldäa â dem SĂźden des heutigen Irak â nach Haran (bei Edessa) in der heutigen TĂźrkei, um dort zu wohnen. Er nimmt seinen Sohn Abraham und seinen Neffen Lot â dessen Vater Haran bereits verstorben ist â sowie Abrahams Frau Sarai mit. Ob auch Abrahams zweitjĂźngster Bruder Nahor diese Reise antritt, bleibt im Buch Genesis unklar. In Haran stirbt Terach, und Abraham wird von Gott aufgefordert, in ein Land zu ziehen, das er ihm zeigen wird. Seine Nachkommen werden zahlreich sein, und er wird ein Segen fĂźr alle VĂślker werden. Im Alter von fĂźnfundsiebzig Jahren zieht Abraham mit seiner Frau Sarai und seinem Neffen Lot nach Kanaan. Den Besitz und die Leute, die sie in Haran erworben hatten, nehmen sie mit.
Als Ăźber das Land eine Hungersnot kommt, zieht Abraham mit seiner Sippe nach Ăgypten. Weil seine Frau Sarai sehr schĂśn ist und er befĂźrchtet, dass die Ăgypter ihn deshalb tĂśten werden, gibt er sie als seine Schwester aus â was insofern auch stimmt, als sie seine Halbschwester ist (Gen 20,12 ). Kaum ist Abrahams Sippe in Ăgypten angekommen, erfährt der Pharao von der schĂśnen Frau und lässt sie holen. Ihrem vermeintlichen Bruder macht er groĂe Geschenke. Als Gott daraufhin anfängt, den Pharao und sein Haus zu bestrafen, lässt dieser Abraham zu sich kommen und hält ihm seine LĂźge vor. Er gibt ihm seine Frau zurĂźck und lässt ihn mit allem, was ihm gehĂśrt, fortgeleiten (Gen 12 ). Von einer RĂźckgabe der Geschenke steht in der Bibel nichts geschrieben. Im nächsten Kapitel wird jedoch erwähnt, dass Abraham reich ist (Gen 13,2 ).
Gen 13â14
Abram und Lot besitzen viele Schafe und Rinder, und zwischen ihren Hirten kommt es zum Streit. Deshalb trennen sich Abram und Lot. Abram lässt dabei Lot den Vortritt, zu wählen, wohin er ziehen mĂśchte. Während Lot in das wasserreiche Jordantal zieht (in die Nähe von Sodom und Gomorra), wohnt Abram weiter im Lande Kanaan in der Nähe von Hebron. Nach ihrer Trennung erhält Abram von Gott die VerheiĂung reicher Nachkommenschaft (so Gen 13,15â18 ) und groĂen Landbesitzes in Kanaan. Nachdem sein Neffe Lot infolge einer kriegerischen Verwicklung Sodoms durch Kedor-Laomer von Elam gefangen genommen worden ist, befreit ihn Abram mit seinen Männern â 318 an der Zahl. Auf dem RĂźckweg wird er durch Melchisedek von Salem (d. h. Jerusalem) gesegnet, und er entrichtet ihm den Zehnten (Gen 14 ). Dem KĂśnig von Sodom Ăźbergibt er dessen zurĂźckeroberte Beute vollständig, obwohl dieser ihn beschenken mĂśchte:
âKeinen Faden und keinen Schuhriemen, nichts von allem, was dir gehĂśrt, will ich behalten. Du sollst nicht behaupten kĂśnnen: Ich habe Abram reich gemacht. Nur was meine Leute verzehrt haben und was auf die Männer entfällt, die mit mir gezogen sind, auf Aner, Eschkol und Mamre, das sollen sie als ihren Anteil behalten.â
â
Gen
14,23â24
Gen 15
Gott bekräftigt daraufhin die dauerhafte Zusage von Nachkommen und Land durch einen feierlichen Bundesschlussritus (Gen 15 ). Abraham zweifelt, wie die VerheiĂungen in ErfĂźllung gehen sollen:
âNach diesen Ereignissen erging das Wort des Herrn in einer Vision an Abram: FĂźrchte dich nicht, Abram, ich bin dein Schild; dein Lohn wird sehr groĂ sein. Abram antwortete: Herr, mein Herr, was willst du mir schon geben? Ich gehe doch kinderlos dahin, und Erbe meines Hauses ist EliĂŤser aus Damaskus. Und Abram sagte: Du hast mir ja keine Nachkommen gegeben; also wird mich mein Haussklave beerben. Da erging das Wort des Herrn an ihn: Nicht er wird dich beerben, sondern dein leiblicher Sohn wird dein Erbe sein. Er fĂźhrte ihn hinaus und sprach: Sieh doch zum Himmel hinauf und zähl die Sterne, wenn du sie zählen kannst. Und er sprach zu ihm: So zahlreich werden deine Nachkommen sein. Abram glaubte dem Herrn, und der Herr rechnete es ihm als Gerechtigkeit an. Er sprach zu ihm: Ich bin der Herr, der dich aus Ur in Chaldäa herausgefĂźhrt hat, um dir dieses Land zu eigen zu geben. Da sagte Abram: Herr, mein Herr, woran soll ich erkennen, dass ich es zu eigen bekomme?â
â
Gen
15,1â8
In der Nacht spricht Gott zu Abram und lässt ihn wissen, dass seine Nachfahren 400 Jahre lang aus dem Land vertrieben und in Knechtschaft leben, dann aber mit Reichtum nach Kanaan zurßckkommen werden. Am nächsten Tag bestätigt Gott seine Zusage noch einmal:
âAn diesem Tag schloss der Herr mit Abram folgenden Bund: Deinen Nachkommen gebe ich dieses Land vom Grenzbach Ăgyptens bis zum groĂen Strom Eufrat, (das Land) der Keniter, der Kenasiter, der Kadmoniter, der Hethiter, der Perisiter, der Rafaiter, der Amoriter, der Kanaaniter, der Girgaschiter, der Hiwiter und der Jebusiter.â
â
Gen
15,18â21
Gen 16
Sarai, Abrams Frau, ist kinderlos. Sie fordert Abram gemäà dem auch anderweitig bezeugten Rechtsbrauch auf, ihre junge Sklavin Hagar zu nehmen. Mit ihr zeugt Abram seinen ersten Sohn Ismael (Gen 16 ), nachdem er etwa zehn Jahre in Kanaan gewohnt hat. Als Hagar schwanger ist, kommt es zu Auseinandersetzungen zwischen Hagar und Sarai. Hagar flieht daraufhin in die WĂźste, wo ihr jedoch ein Engel Gottes erscheint und mitteilt, dass sie wieder zu Sarai gehen soll (Gen 16,9 ) und aus ihrem Sohn eine sehr groĂe Nachkommenschaft entstehen wird. Ihren Sohn, der ein wilder, streitbarer Mensch sein wird, soll sie Ismael nennen. Abram ist 86 Jahre alt, als Hagar Ismael zur Welt bringt.
Gen 17
Abraham heiĂt ursprĂźnglich Abram, hebräisch ×Öˇ×Ö°×¨Ö¸× Avram, mit der Bedeutung âder Vater ist erhabenâ oder âer ist erhaben in Bezug auf seinen Vaterâ. Der Gott Israels ändert den Namen zu Abraham, was in Gen 17,5 als âVater der Menge an VĂślkernâ gedeutet wird. Dabei handelt es sich nicht um eine wĂśrtliche Ăbersetzung, sondern um eine Volksetymologie.cite-ref-2-6-0[6] Die Umbenennung dient so der biblischen Erzählung als Hinweis auf den Beginn des Bundes Gottes mit den Israeliten.
Als Abram 99 Jahre alt ist, bekräftigt Gott seinen Bund mit ihm und fordert von ihm und seinen Nachkommen fortan das Zeichen der Beschneidung. Gott sagt ihm, dass er ihn segne und er ein Vater vieler VĂślker sein werde, und gibt Abram (×Öˇ×ְרָ×) und seiner Frau Sarai (׊ָ×ר֡×) neue Namen: Abraham (×Öˇ×ְרָ×Ö¸×) und Sara (׊ָ×רָ×) (Gen 17 ). Gott verspricht, dass er Sara segnen wolle und sie ihm innerhalb eines Jahres einen Sohn zur Welt bringen werde. Des Weiteren verheiĂt er, dass aus ihr VĂślker und KĂśnige hervorgehen sollen. Den Sohn seiner Frau Sara solle er Isaak nennen (âer lacht/lächeltâ), denn mit Isaak wolle Gott seinen ewigen Bund aufrichten. Gott verspricht Abram auch, Ismael zu segnen und zu einem groĂen Volk zu machen.
Gen 18â19
Gen 18: Die Mamre-Episode
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Hauptartikel
:
Mamre
Gott kommt in Gestalt dreier Männer zu Abraham auf Besuch (Gen 18,1â15). Auf die Beschreibung von Abrahams Gastfreundschaft folgt eine AnkĂźndigungs-Szene, die fĂźnf Hauptaspekte enthält:cite-ref-0-7-0[7]
⢠die AnkĂźndigung eines Sohnes fĂźr Sara (V. 9â10)
⢠Saras skeptisches inneres Lachen (V. 10â12)
⢠Adonais Tadel: âWarum hat Sara gelacht?â (V. 13â14)
⢠Saras Leugnung (V. 15a)
⢠Adonais Tadel: âDoch, du hast gelachtâ (V. 15b)
Zunächst wird Abraham als der ideale Gastgeber dargestellt, der das Beste gibt, was er hat (darunter FuĂwaschungen, Wasser, ein Kalb, Rahm, Milch, âŚ). Die Besucher belohnen Abrahams GroĂzĂźgigkeit mit der VerheiĂung eines Sohnes, Ăźber den allerdings nichts ausgesagt wird, auĂer dass er geboren werden wird. Das Lachen, das menschlichen Zweifel in gĂśttliche VerheiĂungen besonders hervorhebt, ist ein zentrales Motiv in der Szene und bereitet die Namensgebung Isaaks (×׌ְ×ָק = er lacht) vor.cite-ref-0-7-1[7] Der Grund des Zweifels liegt im fortgeschrittenen Alter der beiden kĂźnftigen Eltern. Offen bleibt, ob Abraham und Sara der VerheiĂung Glauben schenken oder nicht. Die ErfĂźllung der Kindes-VerheiĂung wird nicht wie sonst teilweise Ăźblichcite-ref-8[8] direkt im Anschluss erzählt, sondern erst in Gen 21.
Gen 18â19 Sodom und Gomorra
â
Hauptartikel
:
Sodom und Gomorra
Gott spricht mit Abraham Ăźber die SĂźnden, die in Sodom und Gomorra geschehen sind. Abraham bittet Gott, Sodom zu verschonen, sollten dort gerechte Menschen leben. Zuerst bittet er, die Stadt zu verschonen, wenn es dort fĂźnfzig gerechte Menschen geben sollte. Als Gott einwilligt, handelt er die Zahl nach und nach bis auf zehn gerechte Menschen herunter. Doch kurze Zeit später muss Abraham mit ansehen, wie im Gebiet von Sodom und Gomorra der Rauch wie von einem Schmelzofen aufsteigt, als die Gegend von Gott zerstĂśrt wird (Gen 18â19 ). Lot und seine Familie werden von zwei Engeln mit Gewalt aus der Stadt gedrängt, um dem Untergang zu entgehen. Auf der Flucht erstarrt Lots Frau zu einer Salzsäule, weil sie dem Gebot der Engel, sich nicht umzusehen, nicht gehorcht hat.
Gen 20
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Hauptartikel
:
Abimelech (KĂśnig von Gerar)
Abraham zieht mit seiner Frau nach Gerar. Dort gibt er wieder (wie in Gen 12) seine Frau als Schwester aus. Auch hier nimmt der KĂśnig des fremden Orts, Abimelech, Sara zu sich. Allerdings erscheint Gott Abimelech im Traum, um ihn zu warnen. Gott teilt ihm auch die ganze Wahrheit mit, dass es sich bei Sara um Abrahams Frau handelt. Abimelech betont seine Unschuld, die ihm Gott auch bestätigt. Daher verschont Gott Abimelech, vor allem, weil Abimelech Sara wieder Abraham zurĂźckgibt und ihm das groĂzĂźgige Angebot macht, in seinem Land zu wohnen, wo er mĂśchte. Abrahams FĂźrbitte heilt Abimelech und die Frauen seines KĂśnigshofs von der Zeugungs- oder Gebärunfähigkeit. Zuletzt schlieĂen Abimelech und Abraham einen Friedensbund miteinander.
Gen 21
Die
Bindung Isaaks
â
Hauptartikel
:
Ismael
Wie vorhergesagt, wird Sara schwanger und gebiert Isaak, als Abraham einhundert Jahre alt ist (Gen 21,1â5 ). Da sich Ismael Ăźber Isaak lustig macht, werden er und Hagar, auf Saras Wunsch, von Abraham weggeschickt. Sara wĂźnscht nicht, dass beide SĂśhne gemeinsam erben. Zuerst ist Abraham unwillig, doch als ihm nachts ein Engel erscheint, der Saras Wunsch bestätigt und ihm verspricht, auch aus Ismael ein groĂes Volk zu machen (Gen 21,12â13 ), gibt er nach und schickt Hagar und Ismael mit Proviant fort.
Gen 22
â
Hauptartikel
:
Bindung Isaaks
Die biblische Erzählung von Abraham findet einen HĂśhepunkt in der Bindung Isaaks, als Gott Abraham befiehlt, seinen Sohn zu opfern. Damit wird der Glaube Abrahams auf eine harte Probe gestellt. Tatsächlich sendet Gott jedoch im letzten Augenblick einen Widder, den Abraham an Stelle seines Sohnes opfert, und bestätigt ihm die frĂźheren VerheiĂungen mit einem Schwur (Gen 22 ). Die âBindung Isaaksâ findet auf einem Berg im Land Moria statt. Nach jĂźdischer Ăberlieferung handelt es sich hierbei um den Tempelberg in Jerusalem.
Gen 23â25
Josua 24
â2 sprach Josua zum ganzen Volk: So spricht der HERR, der Gott Israels: Eure Väter wohnten vorzeiten jenseits des Stroms, Terach, Abrahams und Nahors Vater, und dienten andern GĂśttern. 3 Da nahm ich euren Vater Abraham von jenseits des Stroms und lieĂ ihn umherziehen im ganzen Land Kanaan und mehrte sein Geschlecht und gab ihm Isaak.â
â
Josua
:
24,2â3 (LutherĂźbersetzung 2017)
Auch hier gibt es einen GeschichtsrĂźckblick. Diesmal kommen zunächst Abrahams Vorfahren in den Blick, und zwar als GĂśtzendiener. Mit der Erwähnung Terachs wird die Genealogie aus Gen 11,27ff aufgegriffen. Die Wendung âjenseits des Stromsâ deutet Gen 12,1 aus der Perspektive von 24,7. Die verschiedenen Aufenthaltsorte aus Gen 12â13 werden hier prägnant darin zusammengefasst, dass Abraham in Land Kanaan umherzieht. DarĂźber hinaus wird auf die MehrungsverheiĂung angespielt.cite-ref-1-3-2[3]
Jesaja
Jesaja 51
âSchaut Abraham an, euren Vater, und Sara, von der ihr geboren seid. Denn als einen Einzelnen berief ich ihn, um ihn zu segnen und zu mehren.â
â
Jesaja
:
51,2 (LutherĂźbersetzung 2017)
In Jes 51,1â8 ist eine Gottesrede, die Heil ankĂźndigt. Dabei steht stärker das Thema der Mehrung im Vordergrund (und nicht so sehr das Thema Landbesitz wie in Ez 33). Abraham wird zur Beispielfigur fĂźr Gottes Heilshandeln. Der Blick auf ihn soll vergewissern, dass aus wenigen viele werden kĂśnnen, so wie es schon bei Abraham und bei Sara der Fall war. Sara ist in dem Fall aber noch im Prozess des Gebärens, also Gott ist gerade dabei, Segen und Mehrung zu verwirklichen. In Jes 51 wird die Einheit des Gottesvolks betont, deren gemeinsame Identität in âeurem Vaterâ Abraham besteht.cite-ref-1-3-3[3]
Jesaja 41
âDu aber, Israel, mein Knecht, Jakob, den ich erwählt habe, du Same Abrahams, meines Geliebtenâ
â
Jesaja
:
41,8 (LutherĂźbersetzung 2017)
In Jes 41,8â13 kommt das Thema der Erwählung ins Spiel. Anstatt der sonst geläufigen Anrede Jakob-Israel ist hier vom âSamen Abrahamsâ (= Nachkommenschaft Abrahams) die Rede. Abraham dient hier als exemplarischer Fremder und wird so zum Vorbild der Zerstreuten. Ebenso wie er den Ruf zum Aufbruch ins Land gefolgt ist, so sollen nun auch die durch das Exil Vertriebenen wieder in ihre Heimat zurĂźckkehren. Der âSameâ ist durch eine besondere Gottesliebe gekennzeichnet, wie auch schon Abrahams Gottesliebe durch seine Tora-FrĂśmmigkeit hervorgehoben wurde (In Gen 18,6 hält er sich an Speisevorschriften, in 14,20 entrichtet er den Zehnten, in 24 nimmt er RĂźcksicht auf das Mischehenverbot und auĂerdem wird sein Gehorsam in 22 und 26,3.5 besonders deutlich).cite-ref-1-3-4[3]
Jesaja 29
â22 Darum spricht der HERR, der Abraham erlĂśst hat, zum Hause Jakob: Jakob soll nicht mehr beschämt dastehen, und sein Antlitz soll nicht mehr erblassen. 23 Denn wenn sie sehen werden die Werke meiner Hände â ihre Kinder â in ihrer Mitte, werden sie meinen Namen heiligen; sie werden den Heiligen Jakobs heiligen und den Gott Israels fĂźrchten. 24 Und die, welche irren in ihrem Geist, werden Verstand annehmen, und die, welche murren, werden sich belehren lassen.â
â
Jesaja 29,22â23
:
(LutherĂźbersetzung 2017)
Jesaja 63
âBist du doch unser Vater; denn Abraham weiĂ von uns nichts, und Israel kennt uns nicht. Du, HERR, bist unser Vater; ÂťUnser ErlĂśserÂŤ, das ist von alters her dein Name.â
â
Jesaja
:
63,16 (LutherĂźbersetzung 2017)
Im Gebet Jes 63,7 â 64,11 wird zur Vaterschaft Abrahams und Jakob-Israels kritisch Stellung genommen: Der Text weiĂ zwar um die Abstammung, will sich aber von ihr lĂśsen und sich allein an Gott binden, der als Exodus-ErlĂśser-Gott nĂźtzlicher scheint als die Väter, die sich nicht um ihre SĂśhne kĂźmmern.cite-ref-1-3-5[3]
Ezechiel 33
In Ez 33,23â29 wird eine Gottesrede im Stil eines Disputationsworts gegen die Judäer dargestellt. Die Judäer wollen ihre BesitzansprĂźche auf das Land Ăźber die Identitätsfigur Abraham vergewissern, aber die Gottesrede lehnt dies ab.
â23 Und des HERRN Wort geschah zu mir: 24 Du Menschenkind, die Bewohner jener TrĂźmmer im Lande Israels sprechen: Abraham war ein einzelner Mann und nahm dies Land in Besitz; wir aber sind viele, uns ist das Land zum Eigentum gegeben. 25 Darum sprich zu ihnen: So spricht Gott der HERR: Ihr habt Blutiges gegessen und eure Augen zu den GĂśtzen aufgehoben und Blut vergossen â und ihr wollt das Land besitzen? 26 Ihr verlasst euch auf euer Schwert und Ăźbt Gräuel, und einer schändet die Frau des andern â und ihr wollt das Land besitzen? 27 So sprich zu ihnen: So spricht Gott der HERR: So wahr ich lebe, sollen alle, die in den TrĂźmmern wohnen, durchs Schwert fallen, und die auf freiem Felde sind, will ich den Tieren zum FraĂ geben, und die in den Festungen und HĂśhlen sind, sollen an der Pest sterben. 28 Denn ich will das Land ganz verwĂźsten und seiner Hoffart und Macht ein Ende machen, dass das Gebirge Israel so zur WĂźste wird, dass niemand mehr hindurchzieht. 29 Und sie sollen erfahren, dass ich der HERR bin, wenn ich das Land ganz verwĂźste um aller ihrer Gräuel willen, die sie verĂźbt haben.â
â
Ezechiel
:
33,23â29 (LutherĂźbersetzung 2017)
Darin spiegelt sich wohl der Konflikt zwischen den Judäern, die im Land geblieben sind und es unter Berufung auf Abraham fßr sich beanspruchen, und denen, die durch die Deportation ins babylonische Exil eine Gola-Gemeinschaft bilden und den Verbliebenen den Landanspruch streitig machen.cite-ref-1-3-6[3]
Micha 7
â18 Wo ist solch ein Gott, wie du bist, der die SĂźnde vergibt und erlässt die Schuld denen, die geblieben sind als Rest seines Erbteils; der an seinem Zorn nicht ewig festhält, denn er hat Gefallen an Gnade! 19 Er wird sich unser wieder erbarmen, unsere Schuld unter die FĂźĂe treten und alle unsere SĂźnden in die Tiefen des Meeres werfen. 20 Du wirst Jakob die Treue halten und Abraham Gnade erweisen, wie du unsern Vätern vorzeiten geschworen hast.â
â
Micha 7,18â20
:
(LutherĂźbersetzung 2017)
Psalm 105
â6 du Geschlecht Abrahams, seines Knechts, ihr SĂśhne Jakobs, seine Auserwählten! ⌠8 Er gedenkt ewiglich an seinen Bund, an das Wort, das er verheiĂen hat fĂźr tausend Geschlechter, 9 an den Bund, den er geschlossen hat mit Abraham, und an den Eid, den er Isaak geschworen hat. ⌠42 Denn er gedachte an sein heiliges Wort und an Abraham, seinen Knecht.â
â
Psalm
:
105,6.8 â 9.42 (LutherĂźbersetzung 2017)
In Ps 105 taucht neben dem Erwählungsmotiv auch Gottes Bundesschluss mit Abraham auf. Die ganze Volksgeschichte wird als Produkt dessen dargestellt, dass Gott sich an den Bund erinnert. Die LandverheiĂung an Abraham wird hier zum entscheidenden Motor der Volksgeschichte.cite-ref-1-3-7[3]
Nehemia 9
âHERR, du bist Gott, der du Abram erwählt hast und ihn aus Ur in Chaldäa gefĂźhrt und Abraham genannt hastâ
â
Nehemia
:
9,7 (LutherĂźbersetzung 2017)
Im GeschichtsrĂźckblick des BuĂgebets aus Neh 9 wird Abraham aufgegriffen. Er scheint aber weniger fĂźr das Thema der Mehrung, sondern eher fĂźr das der Landnahme in Anschluss an den Exodus relevant zu sein. Auch die Vaterbezeichnung fĂźr Abraham wird in diesem Zusammenhang vermieden. Von den Erzvätern wird nur Abraham genannt.cite-ref-1-3-8[3]
2. Chronik 20
âHast du, unser Gott, nicht die Bewohner dieses Landes vertrieben vor deinem Volk Israel und hast es den Nachkommen Abrahams, deines Freundes, gegeben fĂźr immer?â
â
2. Chronik 20,7
:
(LutherĂźbersetzung 2017)
Historische Einordnung
AuĂerhalb der biblischen Erzählungen und davon abhängigen Traditionen gibt es keine Nachweise fĂźr die Existenz Abrahams. Die in den Abrahamserzählungen erwähnten historischen Verhältnisse erlauben auch keine eindeutigen RĂźckschlĂźsse auf den zeitgeschichtlichen Hintergrund der biblischen Erzählungen.cite-ref-9[9] Die Archäologen Israel Finkelstein und Neil A. Silberman verweisen auf einige Anachronismen im Text, die darauf schlieĂen lassen, dass die Erzählungen in einer späten Zeit entstanden sein kĂśnnten.cite-ref-10[10] Die Zeit, in welcher die Abraham-Erzählungen des Tanach stattfinden, wird im Allgemeinen mit dem Beginn des 2. Jahrtausends v. Chr. angesetzt.
2021 stellte Alexander Rauch den Namen Abram als spätere mythologische Etymologie zur Diskussion: âAvâ (Ab-) = Vater, âramâ = hoch/erhaben/groĂ. Also im Sinne von Urvater (der Stämme). Auch die Altersangaben erklärt er fĂźr die vor- und nachabrahamitischen Epochen dahingehend, dass in speziell dieser Zeitspanne eine doppelte Jahreszählung angenommen werden mĂźsste, entsprechend der zur Zeit der Bibelredaktion bereits zweimaligen jĂźdischen âNeujahrsfesteâ im FrĂźhling und Herbst. Danach hätte Sara mit 45 Jahren geboren, was damals bereits als Wunder gesehen werden konnte. Dies ginge auch zusammen mit den Erkenntnissen von Finkelstein und Silbermann. Erst in späterer Epoche (Salomon/Kohelet) finden wir dann die heute Ăźbliche Menschenalters-Angabe von â70 bis 80â Jahren. Dagegen seien die frĂźhen biblischen Gestalten (Methusalem) auffallend mit einem etwa zehnfachen Jahresalter genannt. Auch die hundertfach in Bibeltexten genannten â40â Jahre erklärt Rauch aus dem nur im semitischen Sprachraum verstehbaren Deutung als âsehr vieleâ (Hebräisch arba=vier, arbaim=vierzig, arbe=viel, hâarbe= sehr viel).cite-ref-11[11]
Im Christentum
Im Neuen Testament
Abraham wird im Neuen Testament in zwei abweichenden Stammlinien Jesu aufgefĂźhrt. Das Evangelium nach Matthäus (Mt 1,1â17 ) nennt 41 Namen, das Evangelium nach Lukas Lk 3,23â38 nennt je nach Version 56 oder 57 Namen. Abraham erscheint darĂźber hinaus an vielen Stellen als Vorbild und âVater des Glaubensâ (Mt 3,9 ).
Das Evangelium nach Lukas stellt Abraham im Gleichnis vom reichen Mann und dem armen Lazarus vor als Vater der im Leben Benachteiligten (Lk 16,19â31 ). Der arme Lazarus wird nach seinem Tod âin Abrahams SchoĂâ (Lk 16,22 ) aufgenommen.
Im Evangelium nach Johannes (Joh 8,33â58 ) scheiden sich am rechten Verhältnis zu Abraham die Geister zwischen dem jĂźdischen Jesus und einigen Gegnern, die ihn verfolgen.
Im Brief des Paulus an die RĂśmer (RĂśm 4,1â25 ) wird Abraham als SchlĂźsselfigur paulinischer Theologie greifbar. Paulus zufolge wurden Abraham die gĂśttlichen VerheiĂungen nicht wegen seiner âGesetzeswerkeâ, sondern durch âGlaubensgerechtigkeitâ zuteil (RĂśm 4,13 ).
DarĂźber hinaus sind auch die Gestalten der Sara und Hagar im Galaterbrief des Paulus zum Anlass ausfĂźhrlicher Auslegungen zum Thema âGesetz und Freiheitâ geworden (Gal 4,21â31 ). Darin wird Ismael, der Sohn Hagars, mit Knechtschaft und fleischlicher Existenz verbunden, während Isaak, der Sohn Saras, als âKind der VerheiĂungâ und der Freiheit gesehen wird. Damit stehe Isaak fĂźr das befreite Christentum, Ismael jedoch fĂźr das weiterhin in Knechtschaft existierende Judentum.
Im Brief an die Hebräer (Heb 11,8â19 ) stellt der Verfasser Abraham als einen Glaubenszeugen dar, der in seinem Leben nie an der Kraft des Glaubens zweifelte.
In der evangelischen Literarkritik
Blum: Die Komposition der Vätergeschichte
Der evangelische Alttestamentler Erhard Blum hat sich ausfßhrlich mit der Literarkritik der Vätergeschichte beschäftigt.cite-ref-12[12] Fßr die Abrahamserzählung nimmt Blum drei Stufen an:
1. vordeuteronomistische Komposition
2. D-Bearbeitungen
3. priesterliche Schicht
Die vordeuteronomistische Komposition
Die Abraham-Lot-Erzählungen (Gen 13; 18â19) rechnet er zur vor-exilischen Komposition. Bei der Datierung von Gen 12,10â20 (Gefährdung der Ahnfrau) legt sich Blum nicht genau fest, allerdings geht er davon aus, dass Gen 12,10â20 älter ist als die anderen beiden Varianten in Gen 20 und Gen 26. Gen 12,10â20 behandelt er zusammen mit den Ismaelerzählungen und Genesis 22 im Kapitel zu der vordeuteronomistischen exilischen Komposition. Die Erzählung von Hagar in Gen 16 diene als Vorerzählung von der Vertreibung Ismaels in Gen 21,8ff. Aufgrund der Parallelen von Gen 21,8ff. und Gen 22 nimmt Blum an, dass Gen 21,8ff. auf Gen 22 hin erzählt ist: Die Vertreibung Ismaels sei dann eine Art âGeneralprobeâ fĂźr die Bindung Isaaks in Gen 22. In Gen 16 seien die Verse 3 und 16 spätere Zusätze von P mit den fĂźr die Priesterschrift typischen chronologischen Angaben. Gen 16,15 habe zwar keinen P-Charakter, aber sei trotzdem eine spätere Ergänzung. Gen 16,9â10 seien spätere Ergänzungen desjenigen Redaktors, der eine RĂźckkehr Hagars einfĂźgen muss, um eine Voraussetzung fĂźr Gen 21,8ff. zu schaffen. Die VerheiĂungen in Gen 16,11f. passen nicht zu bisherigen VerheiĂungen, liegen aber fĂźr Blum auch nicht in derselben Schicht wie Gen 16,9f. Gen 16,11f. enthalten fĂźr Blum den ätiologischen Skopus derjenigen, zu deren ethnischer Realität die Ismaeliten gehĂśren. Eine Entstehung von Gen 22 vor dem 7. Jahrhundert hält Blum fĂźr unwahrscheinlich, er rechnet frĂźhestens mit der späten KĂśnigszeit, jedenfalls noch vor der systematischen deuteronomischen Tradition. Zuletzt ordnet Blum noch die Itinerar-Notizen Ăźber Aufenthaltsorte und Altarbau-Notizen (12,4â9; 13,18; 21,33) in die vordeuteronomistische Komposition ein. Die Altarbaunotizen sind fĂźr Blum keine Ătiologien, weil Abraham nicht opfert, sondern nur den Namen Adonais anruft. Dies spiegle die Erfahrung einer Zeit nach 587, in der es keine eigene Opferstätten mehr gab.
D-Bearbeitungen: Zu den D-Bearbeitungen zählt Blum die VerheiĂungen (Gen 12,1â3.7; 13,16b; 15,1â7.18; 16,10; 21,13.18b; 22,15â18), auĂerdem 22,20â24 und Rebekka (Gen 24). Daneben zählt Blum Gen 18,17â19.22bâ32; 20; 21,22ff. zu Texten, die der D-Ăberlieferung nahestehen.
Die priesterliche Schicht: Neben Gen 17 zählt Blum zu P die Toledot-Rahmen (Gen 11,27ff. Toledot Terachs; 25,12ff. Toledot Ismaels).
Zu sehr späten Nachträgen zählt Blum die ExodusbezĂźge in Gen 15,13â16 und die VĂślkerliste in Gen 15,19â21.
Gese: Die Komposition der Abrahamserzählung
Hartmut Gese grenzt sich Blum gegenĂźber insofern ab, als Gese am Jahwisten (J) und Elohisten (E) als vorexilischen Quellen der klassischen Quellentheorie festhält.cite-ref-13[13] Im Unterschied zu Blum zieht Gese noch weiter Texte nach vorne (vor das Exil und fĂźr Gese damit meist zu J): Gen 12,1â4a.6â9 als Jakobsprolepse (Vorwegnahme der Jakob-Tradition, die Sichem und Bethel Gewicht verleiht), Gen 12,10â13,2 als Exodusprolepse (Vorwegnahme der Exodustradition, die auch vom Pharao aus Ăgypten weg zieht nach Kanaan), Gen 13, inkl. V. 13â17 als Eisodusprolepse (Vorwegnahme der späteren Landgabe) und Gen 22,1â14.19 als Zionsprolepse (Vorwegnahme von Tieropfer in Jerusalem). Gese geht davon aus, dass 12,10â20 die älteste Variante der Ahnfrau-Gefährdung darstellt, Gen 20 also jĂźnger ist. In Gen 21 bringt der Jehowist eine späte Variante der Hagar-Ismael-Geschichte, sodass sich Gen 21 zu Gen 16 verhält wie Gen 20 zu Gen 12,10â20.
Das Argument fĂźr vor-exilische Abraham-Ăberlieferungen stellt Ez 33,24 dar: Gese datiert die Stelle auf 597 v. Chr.; diese Stelle impliziert ihr vorausliegende Abraham-Traditionen.
Die deuteronomistische Bearbeitung nennt Gese Jehowist (Je). Zu ihr rechnet Gese Gen 15 als Sinai-Prolepse (Vorwegnahme der Gotteserscheinungen in Rauch und Feuer am Sinai durch die Fackel, die zwischen den von Abraham geteilten Tieren hindurchzieht). Auch verschiedene EinfĂźhrungsversteile zu den Varianten in Gen 20f. Einig ist sich Gese mit Blum darin, dass die zweite Engelrede an Abraham bei der Bindung Isaaks (22,15â18) aus der eigentlichen Erzählung herausfallen und als spätere Ergänzung einzuordnen ist.
Die Priesterschrift enthält bei Gese abweichend von Blum 16,1a.15 noch zusätzlich als notwendigen Vorbau fĂźr Gen 17, auĂerdem wird noch explizit die Geburt Isaaks, der Machpela-Erwerb sowie das hohe Sterbealter Abrahams zu P gerechnet.
AbschlieĂend wird Gen 24 angehängt, das âĂźberlieferungsgeschichtlich kein frĂźhes Gebilde darstelleâ.
KĂśckert: Die Geschichte der AbrahamĂźberlieferung
Der Berliner Alttestamentler Matthias KĂśckert datiert im Vergleich zu Blum und Gese noch wesentlich mehr Stoff in die Perserzeit. Das betrifft neben Gen 14, das nach KĂśckert perserzeitlich sein muss, da es keine Belege der Tradition des Zehnten zur Zeit des ersten Tempels gebe, u. a. den Bund in Gen 15, die Bindung Isaaks (Gen 22), die Ismael- und Abimelech-Episoden sowie die Brautwerbung fĂźr Isaak um Rebekka (Gen 24).cite-ref-1-3-9[3]
Gedenktage und liturgische Rezeption
Gedenktage
⢠katholisch: 9. Oktober
⢠orthodox: 9. Oktober
⢠armenisch: 17. Januar und 26. Dezember
⢠koptisch: 21. August
⢠evangelisch: 9. Oktober im Kalender der Lutherischen Kirche â Missouri-Synode
Nicht unter die Gedenktage fällt der sogenannte Abrahamstag, der schlicht eine Bezeichnung fĂźr den 50. Geburtstag eines Menschen ist. Ferner gibt es die abrahamitische Ăkumene.
Kirchen
Siehe auch
:
Abrahamskirche
Abraham in der evangelischen Perikopenordnung
Verglichen mit der alten Perikopenordnung, sind fßr die neue wesentlich mehr Texte aus der Abraham-Erzählung eingebunden:cite-ref-14[14]
| Genesis | Perikopenordnung ab Advent 2018 | Perikopenordnung bis zum Ewigkeitssonntag 2018 |
|---|---|---|
| 12,1â4a: Abrams Berufung und Zug nach Kanaan | 5. nach Trinitatis IV (AT) | 5. nach Trinitatis IV |
| 13,1â12(13â18): Abram und Lot trennen sich (Adonai wiederholt seine VerheiĂung an Abram) | 21. nach Trinitatis (Predigttext) | â |
| 14,17â20: Abram wird von Melchisedek gesegnet | Reminiszere (weiterer Text) | â |
| 15,1â6: Gott verheiĂt Abram eine Nachkommenschaft | 15. nach Trinitatis (Predigttext) und 3.7. oder 21.12. Apostel Thomas (weiterer Text) | â |
| 15,1â18: Gott verheiĂt Abram Nachkommenschaft und Land, was durch einen Bundesschluss bekräftigt wird | Osternacht (weiterer Text) | â |
| 16,1â16: Hagar flieht und gebiert Ismael | Miserikordias Domini VI (Predigttext) | â |
| 17,1â5(6â8)9â13(23â27): Gott schlieĂt einen Bund mit Abraham und befiehlt die Beschneidung | Neujahrstag III (AT) | Neujahrstag (weiterer Text) |
| 18,1â2.9â15: SohnesverheiĂung in der Mamre-Episode | 4. Advent III (Predigttext) | â |
| 18,16â33: Abrahams Diskussion mit Adonai auf dem Weg nach Sodom | Rogate (weiterer Text) | 3. nach Trinitatis VI |
| 21,8â21: Die Vertreibung Hagars und Ismaels | 29.9. Erzengel Michael III (AT) | 2. Advent (weiterer Text) |
| 22,1â14(15â19): Die Bindung Isaaks | Judika VI (AT) und Osternacht (weiterer Text) | Judika III |
Im Islam
â
Hauptartikel
:
Abraham im Islam
Identifikation mit Brahma
Nach dem britischen Schriftsteller Godfrey Higgins (1772â1833) und dem in Altertumswissenschaften und Anthropologie studierten amerikanischen Rabbiner Alexander Seinfeld soll Abraham identisch sein mit dem hinduistischen SchĂśpfergott Brahma, dessen Gemahlin Sarasvati heiĂt.cite-ref-15[15]cite-ref-16[16]
Abraham zugeschriebene Schriften
Abraham-Apokalypse
Die wahrscheinlich aus dem 1.â2. Jahrhundert stammende Abraham-Apokalypse beschreibt die Himmelfahrt Abrahams. Der ursprĂźnglich aramäische oder hebräische Stoff ist jĂźdisch mit christlicher Ăberarbeitung und zählt zu den auĂerkanonischen jĂźdisch-christlichen Schriften.
Testament Abrahams
Das Testament Abrahams ist eine wahrscheinlich im 2. Jahrhundert entstandene pseudepigraphische Schrift, die von einer Himmelsreise Abrahams berichtet, die er vor seinem Tod unternommen haben soll.
Buch Abraham
Das Buch Abraham ist Bestandteil des Buches KĂśstliche Perle der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage.
Filme
⢠Die Bibel â Abraham (Verfilmung von 1993 mit Richard Harris als Abraham und Barbara Hershey als Sarah)
Literatur
⢠Christfried BÜttrich u. a. (Hrsg.): Abraham. In Judentum, Christentum und Islam. Vandenhoeck & Ruprecht, GÜttingen 2009, ISBN 978-3-525-63398-4.
⢠Renate Brandscheidt: Glaubenswanderschaft und Opfergang des von Gott Erwählten. Wßrzburg 2009, ISBN 978-3-429-03101-5.
⢠RaphaÍl Draï: Abraham, ou la recrÊation du monde. Fayard 2006, ISBN 978-2-213-63044-1.
⢠Israel Finkelstein, Neil A. Silberman: Keine Posaunen vor Jericho. Beck, Mßnchen 2002, ISBN 3-406-49321-1.
⢠AndrĂŠ Flury-SchĂślch: Abrahams Segen und die VĂślker. Synchrone und diachrone Untersuchungen zu Gen 12,1â3 unter besonderer BerĂźcksichtigung der intertextuellen Beziehungen zu Gen 18, 22, 26, 28, Sir 44, Jer 4 und Ps 72 (= Forschung zur Bibel. Band 115). WĂźrzburg 2007, ISBN 978-3-429-02738-4.
⢠Hartmut Gese: Die Komposition der Abrahamserzählung. In: Alttestamentliche Studien. TĂźbingen 1991, S. 29â51.
⢠Jonathan Grossman: Abram to Abraham: A Literary Analysis of the Abraham Narrative. Peter Lang, Cham 2016, ISBN 978-3-0343-2077-1.
⢠Thomas Hieke: Abraham. In: Michaela Bauks, Michael Pietsch, Stefan Alkier (Hrsg.): Das wissenschaftliche Bibellexikon im Internet (WiBiLex), Stuttgart 2006 ff.
⢠Søren Kierkegaard: Furcht und Zittern. 1843.
⢠Karl-Josef Kuschel: Streit um Abraham. Was Juden, Christen und Muslime trennt â und was sie eint. MĂźnchen 1994, ISBN 3-492-03739-9.
⢠Michael Niehaus, Wim Peeters (Hrsg.): Mythos Abraham. Texte von der Genesis bis Franz Kafka. Reclam, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-15-020180-0.
⢠Abraham Segal: Abraham, enquête sur un Patriarche. Plon, 1995, ISBN 2-259-02664-8.
⢠Peter Weimar: Artikel Abraham. In: Neues Bibellexikon. Band 1. ZĂźrich 1991, S. 14â21.
⢠Benjamin Ziemer: AbramâAbraham. Berlin / New York 2005, ISBN 3-11-018294-7.
Christliche Fachlexika
⢠Robert Martin-Achard: Abraham â I. Im Alten Testament. In: Theologische Realenzyklopädie (TRE). Band 1, de Gruyter, Berlin / New York 1977, ISBN 3-11-006944-X, S. 364â372.
⢠Klaus Berger: Abraham â II. Im FrĂźhjudentum und Neuen Testament. In: Theologische Realenzyklopädie (TRE). Band 1, de Gruyter, Berlin / New York 1977, ISBN 3-11-006944-X, S. 372â382.
⢠Rolf P. Schmitz: Abraham â III. Im Judentum. In: Theologische Realenzyklopädie (TRE). Band 1, de Gruyter, Berlin / New York 1977, ISBN 3-11-006944-X, S. 382â385.
⢠Jan Hjärpe: Abraham â IV. Religionsgeschichtlich. In: Theologische Realenzyklopädie (TRE). Band 1, de Gruyter, Berlin / New York 1977, ISBN 3-11-006944-X, S. 385â387.
⢠Scherer, Steinmeyer: Abraham, Abram. In: Realencyklopädie fĂźr protestantische Theologie und Kirche (RE). 3. Auflage. Band 1, Hinrichs, Leipzig 1896, S. 102â112.
⢠Thomas Hieke: Abraham. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 24, Bautz, Nordhausen 2005, ISBN 3-88309-247-9, Sp. 1â49.
Weblinks
Commons
: Abraham
â Sammlung von Bildern
Wikiquote: Abraham
â Zitate
Wiktionary: Abraham
â Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Ăbersetzungen
⢠Thomas Hieke: Abraham. In: Michaela Bauks, Michael Pietsch, Stefan Alkier (Hrsg.): Das wissenschaftliche Bibellexikon im Internet (WiBiLex), Stuttgart 2006 ff.
Anmerkungen
cite-note-11. â hebräisch ×Ö˛×Ö´××¨Ö¸× / ×Öˇ×ְרָ×Ö¸× Avraham / Aviram volksetymologisch: âVater der vielen [VĂślker]â [Genesis 17,4 f.] von ×Öˇ×Ö°×¨Ö¸× Avram â(Der) Vater ist erhabenâ; aramäisch ÜÜÜŞÜÜĄ Abrohom, altjiddisch Awroham, arabisch ؼبعŮاŮŮŮŮ
IbrÄhÄŤm. Vgl. Thomas Hieke: Abraham. In: Michaela Bauks, Michael Pietsch, Stefan Alkier (Hrsg.): Das wissenschaftliche Bibellexikon im Internet (WiBiLex), Stuttgart 2006 ff.
cite-note-22. â Genauer: Gen 11,27â25,11.
cite-note-1-33. â Matthias_KĂśckert: Die Geschichte der AbrahamĂźberlieferung. In: AndrĂŠ_Lemaire, International Organization for the Study of the Old Testament: Congress Volume Leiden 2004 (= Supplements to Vetus Testamentum. 109) (= International Organization for the Study of the Old Testament: Congress volume. 18). Brill, Leiden 2006, ISBN 978-90-04-14913-7, S. 103â128
cite-note-44. â Keith N. GrĂźneberg: Abraham, Blessing and the Nations. A Philological and Exegetical Study of Genesis 12:3 in its Narrative Context. 2003, S. 155â156.
cite-note-51. Vgl. auch Raschis Kommentar zu Gen 12,32 .
cite-note-2-66. â Thomas Hieke: Abraham. In: Michaela Bauks, Michael Pietsch, Stefan Alkier (Hrsg.): Das wissenschaftliche Bibellexikon im Internet (WiBiLex), Stuttgart 2006 ff.
cite-note-0-77. â Stuart A. Irvine: âIs Anything Too Hard for Yahweh?â In: Journal for the Study of the Old Testament. 2018, S. 295â296.
cite-note-88. â Vgl. Ri 13; 2KĂśn 4,8â17; Lk 1,11â20.26â38.
cite-note-99. â P. Weimar: Abraham. In: Neues Bibellexikon. Band 1. ZĂźrich 1991, Sp. 18â19.
cite-note-1010. â Israel Finkelstein, Neil A. Silberman: Keine Posaunen vor Jericho. Beck, MĂźnchen 2002, S. 49 ff.
cite-note-1111. â Alexander Rauch: Mythos im Judentum. Reihe: Kleines Mythologisches Alphabet. Hrsg. Elmar Schenkel u. Stefanie Jung. Edition Hamouda, 231 Seiten. Leipzig 2021. ISBN 978-3-95817-053-7
cite-note-1212. â Erhard Blum: Die Komposition der Vätergeschichte. 1984.
cite-note-1313. â Hartmut Gese: Die Komposition der Abrahamserzählung. In: Ders.: Alttestamentliche Studien. Mohr, TĂźbingen 1991, S. 29â51.
cite-note-1414. â Register der Perikopen. (PDF; 14,9 MB) In: predigtzentrum.de. 26. November 2018, abgerufen am 22. August 2022.
cite-note-1515. â Detlef David Kauschke: Abraham und Aschram. In: JĂźdische Allgemeine. 18. Juli 2007, abgerufen am 11. Februar 2021.
cite-note-1616. â Godfrey Higgins: Anacalypsis: Or, An Inquiry Into the Origin of Languages, Nations, and Religions. An Attempt to Draw Aside the Veil of the Saitic Isis. Band 1. Longman, Rees, Orme, Brown, Green, and Longman, London 1836, S. 387â391, 516 (englisch, Scan in der Google-Buchsuche).